Weihnachtskonzert
Festliches Weihnachtskonzert mit allen Chören

Sonntag, den 7. Januar 2018 um 17 Uhr
Einlass ab 16:30 Uhr
Barbarakirche, Schildberg 86

 Das war unser Weihnachtskonzert im Januar 2017 mit allen Chören.

Programm:

Was geschieht auf dieser Welt
Wenn du uns begegnest, Gott
Seinen Stern vor Augen
Wär uns der Himmel immer so nah
Petit Papa Noël / Wann kommst du, Weihnachtsmann
Still, still, still
Zu Bethlehem geboren
The colours of Christmas
Marche des Rois
Magier
Born on Christmas day
Adagio aus dem Concerto grosso op. 6/8 von Arcangelo Corelli
Angels' song
God rest you, merry gentlemen
Leise rieselt der Schnee
Shepherd's pipe Carol
Walking in the air
Jingle bells
Nun freut euch, ihr Christen
Stille Nacht
O du fröhliche
Ein heller Stern hat in der Nacht
Halleluja von Händel

Ausführende:

Cantamus
weBelieve
Jugendchor
Shalom-Chor
Mitglieder des Streichorchesters an der Lutherkirche
Cornelia bentlage und Dorothee Schäfer, Flöte
Rebecca Schäfer, Klarinette
Daniela Große und Nina Schieffer, Percussion
Leitung: Burkard Kölsch

Eintritt frei - Kollekte



Zu den Werken:

Die ersten drei Lieder unseres Kinder- und Jugendchores sind aus dem Singspiel „Seinen Stern vor Augen“, das wir in der Kinderchristmette szenisch aufgeführt hatten. Das Stück widmet sich vor allem den Heiligen Drei Königen und ihrer Beweggründe, sich auf den weiten und beschwerlichen Weg zu machen zu einem unbekannten Ziel, ohne zu wissen, was sie erwartet, und sich dabei auf die vage Vermutung zu verlassen, dass ein Stern ihnen den Weg weist.
Das folgende Lied von Rolf Zuckowski erinnert uns daran, auch außerhalb der Weihnachtszeit immer die Arme und Herzen offen zu lassen für unsere Mitmenschen.
Das sehr bekannte französische Weihnachtslied vom „Kleinen Weihnachtsmann“ entstammt einem 1946 gedrehten Spielfilm und wurde von Rolf Zuckowski umgedichtet. Im originalen Wortlaut lautet es (in der Übersetzung von Rebecca Schäfer):
KV: Jetzt ist die schöne Weihnachtsnacht. Der Schnee breitet seinen weißen Mantel aus. Die Augen zum Himmel gerichtet,  sprechen die kleinen Kinder, bevor sie ihre Augen schließen, auf Knien ein letztes Gebet.
1. Kleiner Weihnachtsmann, wann wirst du vom Himmel herunterkommen, mit tausenden Spielzeugen? Vergiss nicht meinen kleinen Schuh! Aber bevor du losziehst, solltest du dich dick anziehen. Draußen wirst du sehr frieren. Das ist ein bisschen meine Schuld.

Von den folgenden drei Liedern stammt das dritte aus der Feder des weltweit meistgespielten lebenden Kirchenkomponisten, des Engländers John Rutter. Es gibt eine große Sammlung von Weihnachtsstücken aus seiner Feder, eines der neueren ist das Stück über die „Farben der Weihnacht“:
Grün für den Efeu, der an der Wand wächst, Weiß für den Mistelzweig in der Hall, Rot für die Beeren, die im Schnee leuchte, Orange und Gelb für das Leuchten des Morgens. Das sind die Farben der Weihnacht. Lass sie leuchten über der Welt in der Freude an Christi Geburt. Blau für das Gewand seiner sanften Mutter, Gold für die Geschenke, die dem Kind gebracht wurden, Silber für das Sternenlicht, das deinen Schlaf beleuchtet - und ein Regenbogen für all deine Träume. Das sind die Farben der Weihnacht ...

Der „Marsch der Könige“ ist ein beliebtes französisches Weihnachtslied in einer bunten Instrumentierung, und in dem folgenden Lied über die Magier ist es dem Komponisten und Texter gelungen, in sechs Strophen unsere Sicht auf die Heiligen Drei Könige ins rechte Licht zu rücken.
Mit dem Lied „Born on Christmas day“ singen wir mit unseren jungen Sängerinnen schon das zweite Stück des „One Voice Children's Choir“ aus der Mormonenstadt Salt Lake City, der unter der Leitung des engagierten Masa Fukuda schon viele hervorragende Aufnahmen gemacht hat.

Das schöne Adagio aus dem „Weihnachtskonzert“ genannten Concerto grosso des römischen Komponisten Corelli wird seltener gehört, aber es passt ebenso in ein Weihnachtskonzert wie die berühmtere „Pastorale“.

Unter den drei a-capella-Stücke des Cantamus Chores verarbeiten die letzten beiden auf raffinierte Weise bekannte Weihnachtslieder, wobei das dritte harmonisch überraschende Wendungen zu bieten hat.

Das Lied „Shepherd's pipe Carol“ beschreibt eine nächtliche Begegnung mit einem einsamen, flötespielenden Hirten in den Bergen:
Auf meinem Weg durch eine klare Nacht gen Bethlehem hörte ich in der Ferne einen Hirtenjungen spielen. - „Sag mir, Junge, wer soll dein Lied hören in diesen einsamen Bergen?“ - „Niemand hört sie hier in der Einsamkeit. Aber ein König hört mein Lied auf dem Weg nach Bethlehem.“ - „Wo ist dieser König, mein Junge?“ - „Ich finde ihn, wenn ich diesem leuchtenden Stern folge.“ - „Darf ich mit dir kommen? Ich möchte diesen König gerne begrüßen auf meinem Weg nach Bethlehem.“